Heinrich Medicus

Seine Vita in Stichworten
| 18. Aug. 1743 | Geboren in Atzbach Herzogtum Nassau Eltern: Friedrich Reinhard Medicus und Rosina Margaretha geb.Thoma Kadett in den Diensten des Landgrafen von Hessen Kassel |
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| 10. April 1760 |
Fähnrich |
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| 22. Mai 1760 | „Seconde Lieutenant" |
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| 1764 | Wechsel zu Friedrich II., dem Großen von Preußen ins Regiment der Tettritz Dragoner. |
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| 10 Jan. 1771 | Heirat Anna Beata Heinsius geb. 6. Sept 1755. 8 Knaben und 6 Mädchen gingen aus der Ehe hervor, 9 davon in
Karlsruhe geboren. „Wir zeugten 14 Kinder, der verstorbnen Zahl war minder (5)", schrieb er in einem Gedicht zu 29. Hochzeitstag an „sein Beatchen".
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| 1778 | Secode Lieutenant beim Freibattallion von Brenner und Premier Lieutenant beim Freibatallion von Freystett. |
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| 5. Juli 1779 | Auflösung der Truppe nach dem Frieden von Teschen und Wechsel zum Regiment Natalis nach Crossen.
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| 3. Okt. 1780 | Wechsel zum Leib-Infanterieregiment des Markgrafen Karl-Friedrich von Baden als Hauptmann und Adjutant. |
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| 5.Jan.1791 | Rittmeister im Husarenkorps des Markgrafen (einzige Cavallerietruppe, 60 Mann stark) |
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| Jan./Feb. 1792 |
Kommandant von Kehl. |
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| 1793 | Adjutant bei Prinz Friedrich, der am Feldzug Hollands gegen Frankreich teilnahm. Über diese Reise fü
hrte er im Auftrag des Prinzen Tagebuch. |
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| 19. März 1802 | Beate Heinzius, seine erste Frau starb. |
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| 22. Okt. 1803 | besetzte er das Amtsstädtchen Lichtenau und bezog als Husarenoberst in der Krone Quartier, dabei
lernte er seine zweite Frau kennen. |
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| 23. Aug. 1803 | heiratete er Christina Magdalena, geb. Dietrich, Witwe des Eisenhändlers Jakob Meyer aus Lichtenau. Seine Zur-Ruhe-Setzung leitete noch einmal eine „literarische" Schaffensperiode ein. Er schrieb hier „Die erste Spinnerin", den „Herrn Notarius", „Die Procession zu Scherzheim" und viele Gedichte zu besonderen Gelegenheiten. |
